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Sportmeile Roßtal - Etappenziel erreicht

Sportmeile_Plan.pngDie Mitglieder des Turnvereins stimmen einer Teilnahme an dem Projekt zu.

Wie berichtet, plant der Turnverein Roßtal zusammen mit dem TUSPO Roßtal und dem Markt Roßtal ein Sportzentrum an der Buchschwabacher Straße. Dort sollen Sporthallen, Fußballplätze und eine Gaststätte entstehen.

Am 26.10.2012 fand in der Aula der Mittelschule Roßtal die erste außerordentliche Mitgliederversammlung in der Geschichte des TVR statt.


Sie war einberufen worden, um die Mitglieder über das Projekt umfassend zu informieren? und ihnen Gelegenheit zu geben, über eine Teilnahme des TVR daran abzustimmen.

Über 150 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. TVR-Vorsitzender Herbert Erdorf konnte unter den Anwesenden auch den Ersten Bürgermeister Johann Völkl, Zweiten Bürgermeister Anton Engelhardt sowie zahlreiche Gemeinderäte und "Gasthörer" begrüßen.

Zu Beginn seiner Präsentation zeigte Herbert Erdorf (s. Bild) einen kurzen Rückblick ab 1914 auf.

Er würdigte insbesondere die Aufbauleistung der Nachkriegsgeration in den 50iger und 60iger Jahren? bei der Erstellung der Jahnturnhalle und Anlage des Turnplatzes.

Diese Sportstätten waren jahrzehntelang "Heimat" des TVR und Basis für die Entwicklung zum heutigen vielfältigen großen Sportverein mit

- 1400 Mitglieder, davon ca. 500 Kinder und Jugendliche

- ca. 800 Aktiven in etwa 50 Gruppen und Mannschaften

- 20 Teams im Wettkampf-/Spielbetrieb bei Hallenhandball, Judo, Leistungsturnen

- breitem Angebot bei Fitness, Tanz, ...

- Kernkompetenz Kinderturnen

Wenn wir unser Leistungsniveau halten wollen, müssen wir uns weiterentwickeln.

Für diesen umfangreichen und anspruchsvollen Betrieb sei die vorhandene Hallenkapazität viel zu klein geworden und entspreche im Falle der Jahnturnhalle auch nicht mehr den heutigen Anforderungen sowohl in baulicher und energetischer Sicht wie auch Ausstattung, Sanitärbereich und insgesamt äußerem Erscheinungsbild. Diese Einschätzung teilten im übrigen auch Vertreter des Bay. Landessportverbandes anlässlich einer Besichtigung der Halle. Zudem liegen die Unterhaltskosten sehr hoch, eine Sanierung ist unerschwinglich.

Der TVR habe seit längerem mit eingeschränktem Trainings- und Übungsbetrieb zu kämpfen. Bereits heute verliere der Verein dadurch Aktive, insbesondere jüngere, und ist auch nicht in der Lage, neue Angebote ins Programm zu nehmen.

Wenn der TVR sein Leistungsniveau halten wolle, müsse sich der Verein jedoch weiterentwickeln.

Konsequenz: neue Sportstätten sind erforderlich

Versuche in der Vergangenheit, einen Hallenbau aus eigener Kraft zu realisieren, seien an den Kosten gescheitert. Das hier vorgestellte Projekt sei die einzige für den TVR finanzierbare Möglichkeit, neue Hallenkapazität zu schaffen.

Für die Sportvereine wie für den Markt Roßtal biete sich die große, einmalige Chance, langfristig die Sportversorgung am Ort sicherzustellen.

Im Folgenden ein Auszug aus der Präsentation:

- Wie können wir diese Ziele erreichen?

- Umsetzung der Sportmeile an der Buchschwabacher Straße

Sportmeile_Luftaufnahmesportmeile_luftaufnahme



Bildbeschreibung:

- Bildmitte von oben nach unten Buchschwabacher Straße

- oben Tennisplätze

- Mitte Schützenverein

- unten Tennis-Steiner

- TVR-Gelände:
helle Fläche hinter Tennisplätzen + dunkle Fläche neben Schützen + Tennisplätze


Was ist die Sportmeile?

Ein gemeinsames Sportgelände der beteiligten Vereine
TVR und TUSPO mit folgenden geplanten Sportstätten und Einrichtungen:

3-fach-Sporthalle

2-fach-Sporthalle

2 Sportplätze Großfeld

1 Sportplatz Kleinfeld

1 Sportgaststätte

Wie sieht die Sportmeile aus?

Sportmeile

Bildbeschreibung:

- rechter Bildrand: Buchschwabacher Straße

- oben Mitte: Tennisclub

- dunkle Flächen: Hallen, Gaststätte

- helle Flächen:? Fußballplätze


Warum eine gemeinsame Sportmeile?

- TVR und TUSPO haben ähnliche Sorgen mit den Liegenschaften und brauchen zukunftsfähige Anlagen

- Beide Vereine haben vorhandene Werte, aber kaum finanziellen Spielraum

- Der Markt Roßtal will den Sport fördern und gleichzeitig den Ort mit neuen, zentralen Baugebieten entwickeln

- Einzelprojekte haben wenig Aussicht auf Förderung

- Nur mit der Umwandlung der beiden Sportgelände in Bauland werden die Ziele aller drei Partner finanzierbar

- Alleine kann keiner seine Ziele erreichen!

Wie ist das Umsetzungskonzept für die Sportmeile?

- Der Markt Roßtal erwirbt die Flächen des TVR (Jahnstraße, Buchschwabacher Straße) und des TUSPO (Sportplatzweg)

- Die Vereine errichten auf dem neuen Gelände an der Buchschwabacher Straße die neuen Sportstätten

- Die Finanzierung erfolgt über die Erlöse aus dem Verkauf der Grundstücke, durch Zuschüsse des BLSV und durch den Markt Roßtal

- Die alten Sportgelände des TVR und des TUSPO werden erschlossen und als Bauland verkauft

- Aus dem Erlös der Baugrundstücke finanziert der Markt Roßtal den größten Teil des Projekts


Wie könnte das weitere Vorgehen aussehen?


2013:

- Bauleitplanung Sportmeile, Planungsvorbereitung

- Grunderwerb Gelände Sportmeile durch den Markt Roßtal

2014:

- Bauleitplanung TUSPO- und TVR Gelände

- Erwerb TUSPO- und TVR Gelände durch den Markt Roßtal

- Beginn Errichtung Sportmeile (Hallen, Sportplätze)

2015:

- Fertigstellung Sportmeile (Hallen, Sportplätze)

- Beginn Planung/Erschliessung/Vermarktung der alten Sportgelände


TVR Szenario nach Umsetzung der Sportmeile

- Hallenkapazität im Kernort um 50% erhöht

- sanierungsbedürftige Jahnturnhalle ersetzt durch neue

- Halle nach Stand der Technik incl.? Ausstattung

- mehr Konzentration auf einen Standort

- Gaststätte direkt am Standort

- keine finanzielle Mehrbelastung? für den TVR


Häufig gestellte Fragen

- Wem gehört was?

- Dem Markt Roßtal wird der gesamte Grund gehören

- Die Sportstätten müssen den Vereinen gehören, sonst fließen keine Zuschüsse

Wer hat bei dem Projekt und später beim Betrieb das Sagen?

- TVR, TUSPO und Markt Roßtal sind gleichberechtigte Partner dieses Großprojektes

- Die Sportstättenverwaltung erfolgt durch die Vereine (die Besitzer)


Wer ist für den Betrieb der Anlage zuständig?

- Die Vereine


Wer trägt die Kosten?

- Für die Betriebskosten werden die Vereine zuständig sein

- Da bei den Neuanlagen energetisch nach Stand der Technikgeplant und gebaut werden soll, sollten die Betriebskosten nicht über denen der bestehenden Altanlagen liegen


Um was geht es zusammenfassend für den TVR?

- Um den zukünftigen Standort unserer Sportanlagen

- Um moderne Sporthallen in ausreichender Kapazität, bedarfsgerechter Größe und Ausstattung

- Um energetisch optimierte Sporthallen

- Um eine für den TVR finanzierbare Weiterentwicklung

- Um eine langfristige Perspektive für unsere Jugend

- Um einen zukunftsf?higen TVR


Die Frage, die wir heute beantworten müssen:

Soll sich der TV Roßtal an dem Projekt "Sportmeile"
in der vorgestellten Form beteiligen?


Im Anschluss nahm Bürgermeister Völkl Stellung und sprach folgende Punkte an:

- Sport ist in der Gemeindordnung als Daseinsvorsorge verankert

- Roßtal verzeichnet einen Bewohnerrückgang

- drei S- Bahn Haltepunkte im Gesamtort

- derzeit keine verfügbaren Bauflächen

- Notwendigkeit, als aufstrebende Marktgemeinde Baugelände und moderne sportliche Infrastruktur anbieten

- junge Familien in Roßtal ansiedeln

- auch für ältere Mitbürger Sportangebote schaffen


Der Markt braucht das Signal beider Vereine um die Sportmeile auf den Weg zu bringen.


Bürgermeister Völkl endete mit dem Zitat von A. Lincoln:

"Sobald entschieden ist, dass etwas getan werden soll findet man auch einen Weg dorthin."

Die anschließende Diskussion zeigte zwar, dass die Mitglieder noch viele Fragen in Hinblick auf Unterhaltskosten, Eigentumsregelungen, Belegungsrechte haben. Aber grundsätzlich stimmten sie mit überwältigender Mehrheit dem Projekt zu:

Die Wahlvorstände Roland Winkler, Walter Greul und Anton Engelhard verkünden das Ergebnis:

Ja: 150
Nein: 2
Ungültig: 2

Eine Fusion mit dem TUSPO, wie sie aus der Versammlung heraus angeregt wird, will der Vorstand für die Zukunft nicht ausschließen, sieht sie aktuell aber nicht auf der Tagesordnung.

Im Vordergrund muss jetzt stehen, das Projekt endgültig auf den Weg zu bringen. Der Turnverein hat durch das eindeutige Abstimmungsergebnis seinen Teil beigetragen.

- das erste Etappenziel ist erreicht.

Birgit Bachmann / Sabine Stadelbauer



Autor: SteWiess -- 19.12.2013; 13:32:57 Uhr

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