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Bürgerversammlung "Sportmeile" am 12.7.2012

Großes Interesse fand die Bürgerversammlung für den gesamten Markt Roßtal, bei der am 12.07.2012 die Situation der Sportstätten dargestellt, mögliche Lösungsmöglichkeiten vorgestellt und diese anschließend diskutiert wurden.

Nach seiner Begrüßung der 172 anwesenden Bürger und Bürgerinnen sowie der Vertreter der örtlichen Geldinstitute, stellte der Erste Bürgermeister Völkl die Vereinsvorstände Herbert Erdorf (TVR) und Hans Kittler (Tuspo), den Vizepräsidenten des BLSV, Jörg Ammon, die Fachleute der Entwicklungsgesellschaft DSK, Felix Boenigk und Michael Günter, den Zweiten Bürgermeister Anton Engelhard, den Sportreferenten Prof. Dr. Volgnandt sowie die Amtsleiter Werner Reeh, Richard Witt und Herbert Kurtok als Vertreter der Verwaltung vor.


In seiner Einleitung betonte Bürgermeister Völkl die lange Tradition des Sportes in Ro?ßtal. Beispielhaft nannte er das 100-jährige Vereinsjubilüum des TVR im Jahr 2014. In der Folge kommen die vor vielen Jahren mit Eigenleistung der Vereinsmitglieder erbauten Sportanlagen mit allen Konsequenzen in die Jahre und müssen saniert bzw. erneuert werden.

Anschließend schilderten die beiden Vorstände die aktuelle Situation ihrer Vereine.

Dabei blickte Herr Erdorf zurück in die Vergangenheit, in der es lediglich mit dem Geräteturnen und dem Feldhandball zwei dominante Sportarten gegeben hat. In einem Abriss zeigte er die weitere Entwicklung hin zu zahlreichen, auch neuen Sportarten auf. Für fast alle Sportarten, die beim TVR betrieben werden können, werde eine Halle benötigt, die auch bestimmten Qualitätsanforderungen entsprechen müsse. Zur Verfügung stehen dem TVR derzeit die Grund- und Mittelschulsporthallen und die sanierungsbedürftige Jahnturnhalle, die den heutigen Standards bei weitem nicht mehr entspricht. Für eine Sanierung der Halle veranschlagte Herr Erdorf eine hohe sechsstellige Summe.

Herr Kittler nannte als Hauptsportarten, die im Tuspo betrieben werden können, Fußball, Tischtennis und Teakwondo. Allein in der Fußballabteilung finden sich 13 Mannschaften, die Trainingsplätze auch in den Wintermonaten benötigen. Der Trainingsbetrieb insgesamt könne deshalb nur mit der Nutzung des Schulsportplatzes aufrechterhalten werden. Er wies auf den nun schon seit 10 Jahren bestehenden Wunsch des Vereins nach einem zweiten Rasenplatz und den hierzu gegründeten Förderverein des Tuspos hin.

Um die im Raum stehende "Sportmeile" an der Buchschwabacher Straße zwischen Tennisclub und Schützenheim der SG Deutsche Eiche anschaulicher zu machen, erläuterte Herr Boenigk den Konzeptentwurf anhand von Plänen und einer Wirtschaftlichkeitsberechnung der DSK, wie sie sich momentan darstellt. Die gesamten Entwicklungskosten schätzte er in einer Höhe von 9.3 Mio €. Bei einer realistischen Eigenleistung im Gegenwert von 300.000 € bis 400.000 € und nach Abzug von Fördermitteln, Erträgen aus der Vermarktung der neu entstehenden Baugebiete usw., verbleiben nach seiner Berechnung 3.53 Mio. €, die zu finanzieren sein würden. Finanzierungskosten sind darin noch nicht enthalten.

Danach stellte Herr Ammon den BLSV in zwei Funktionen vor. Zum einen sei er Dienstleister, der sich auch für eine adquate Qualität bei den Sportstätten in Bayern einsetzt und zum anderen tritt er als beliehener Unternehmer des Freistaates Bayern, der den Sportanlagenbau fördert, auf.

Er schätzte das Vorhaben einer "Sportmeile" in Roßtal grundsätzlich förderfähig ein. Um einen 20 %-igen Zuschuss zu den förderfähigen Kosten und ein zinsgünstiges Darlehen erhalten zu können, müssten die Vereine allerdings Bauherren des Vorhabens sein. Der Vizepräsident stellte fest, dass die Vereine die verbleibenden Entwicklungskosten für die "Sportmeile" ohne finanzielle Unterstützung durch den Markt Roßtal wohl nicht tragen werden können.

In der sich anschließenden Diskussion interessierte die Bürger insbesondere wie den Geräuschimissionen, die von der "Sportmeile" ausgehen würden, im Hinblick auf die umliegenden Anwohner begegnet würde, ob die geplante Kapazität der neuen Sportstätte für Roßtals Vereine ausreichend sein werde und ob bereits bekannt sei, wie sich die Kosten auf die Vereine und Markt Roßtal verteilen würden.

Hinsichtlich der Geräuschimissionen verwies Herr Boenigk auf das erforderliche Bauleitverfahren, bei dem die verschiedenen einzelnen Belange und Interessen abgewogen werden müssen. Er gab sich zuversichtlich, dass zu diesem Punkt eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung gefunden werden würde. Die Kapazität sah Bürgermeister Völkl so ausgelegt, dass sie für die Vereine in Roßtal ausreichend wäre. In den Abendstunden könnte jedoch die Mittelschulsporthalle auch weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Über eine Aufteilung der Kosten zwischen den Vereinen müssten bei einer Verwirklichung des Projektes seiner Auffassung nach noch Gespräche eventuell in Arbeitskreisen stattfinden. Über die finanzielle Rolle des Marktes bei einem Bau der "Sportmeile" entscheidet der Marktgemeinderat.

Von Interesse war außerdem, wer mit welchem Gewicht über die Belegung der Sportanlagen entscheiden würde.

Auch die Klärung dieses Punktes sieht der Bürgermeister als zweiten Schritt. Nach der zunächst notwendigen grundlegenden Entscheidung für die Durchführung des Projekts durch Mitgliederversammlungen der beiden betroffenen Vereine, könnte in einer Projektgruppe ein entsprechendes Konzept erarbeitet werden.

Dem offiziellen Ende schloss sich eine rege Diskussion der Teilnehmer der Bürgerversammlung untereinander sowie mit den anwesenden Fachleuten an.

Aus dem Amtsblatt des Marktes Roßtal vom 28.07.2012



Autor: SteWiess -- 19.12.2013; 11:05:55 Uhr

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